Netzteil-Basics: Volt, Ampere und Watt

Leistung, Spannung, Strom und wie sie zusammenhängen

labornetzteil mit ventilator.
Gegeben: 1 V Benötigter Strom: 0,059 A

12V/2A – ein üblicher Aufdruck auf Netzteilen. Was aber, wenn es ein Gerät betreiben soll, das 6V/0,5A oder 15V/3A fordert? Und was soll dann die Angabe „120-Watt-Netzteil“ bedeuten? Die Antworten findet Ihr hier im Artikel, so einfach wie möglich. Dafür mit einigen Redundanzen, um auch letzte Unsicherheiten zu vertreiben.

Spannung ablassen …

Kein Spannungsaufbau hier, das Wichtigste vorweg: Damit ein Netzteil zu einem Verbraucher/Gerät passt, muss die Volt-Angabe jeweils identisch sein, die Ampere-Angabe des Netzteils kann gleich oder größer sein. Oder kurz: V muss genau passen, A darf beim Netzteil größer sein. Das Mantra dieser Webseite, darum wiederhole ich es ständig 😉 Aber grundsätzlich genügt diese simple Regel, um zu wissen, ob ein Netzteil ein Gerät betreiben kann, ohne es zu beschädigen oder selbst beschädigt zu werden.

Diese Website geht auf einen Artikel auf meiner Hauptseite Tutonaut.de zurück – vor allem auf die vielen Kommentare dazu. Die Frage, die immer wieder kommt: Mein Gerät will X Volt und Y Ampere, mein Netzteil sagt Y Volt und Z Ampere – passt das? Im Folgenden bekommt Ihr alle nötigen Infos, um diese Frage ganz souverän selbst beantworten zu können. Praxisnah und einfach, ohne ernsthafte Physik-Nachhilfe. Dennoch gibt es hier noch einen weiteren Artikel, der allerlei Gerät-Netzteil-Paarungen ganz konkret untersucht.

Wenn Ihr tiefschürfende Fragen zu den inneren Vorgängen von Netzteilen habt und dezenten Elektriker-Fachsprech mögt, schaut bei Elektrikforum.de vorbei.

Volt, Ampere, Watt und der Rhein

Zunächst mal ein Minimum an Theorie: Volt ist die Spannung, Ampere die Stromstärke und Watt das Produkt aus diesen beiden – also Volt x Ampere = Watt. Watt ist die Leistung des Netzteils und Ihr seht schon: Ist einer der beiden Werte sehr klein, bleibt auch die Leistung klein – selbst wenn der andere Wert sehr groß ist. Und das kennt Ihr auch! Zum Beispiel von elektrischen Fliegenklatschen, die schnell auf 3.000 Volt kommen. Elektroschocker kommen sogar auf mehrere Hunderttausend Volt! Die Stromstärke ist dafür so niedrig, dass die Leistung am Ende gering ist. So eine Fliegenklatsche zeckt ordentlich (ja, probiert … ), aber noch im Rahmen, dass man über Betroffene lachen darf 🙂 Leider machen die Hersteller selten genaue Angaben zur Leistung, aber es dürften nur sehr sehr wenige Watt sein. Früher mal marktführende Polizei-Taser kamen auf rund 26 Watt – das ist nicht mehr lustig und kann durchaus potenziell tödliche Herzprobleme verursachen.

Eine übliche Analogie zu Stromstärke und Spannung ist ein Fluss: Stellt Euch den Rhein vor. Dessen Leistung ist freilich in Köln in etwa die gleiche wie in Düsseldorf – es ist ja immer noch derselbe Fluss und ohne weitere Zuflüsse. An einer 100 Meter breiten Stelle ist das Wasser recht langsam, aber dafür gibt es extrem viel Wasser – Ihr würdet langsam weggespült und vielleicht überleben; vielleicht auch nicht. Die Leistung setzt sich hier also aus viel Wasser (= hohe Stromstärke) und wenig Geschwindigkeit (= niedrige Spannung) zusammen. Allerdings seid Ihr vermutlich nicht 100 Meter breit – von daher wäret Ihr nicht dem gesamten Strom ausgesetzt!

Jetzt stellt Euch an eine Stelle des Rheins, die, sagen wir mal – der Veranschaulichung halber – nur einen Meter breit ist: Ähnliches Endergebnis, nun kämt Ihr sicher um … – durch sehr sehr wenig Wasser (= niedrige Stromstärke), das in wahnwitziger Geschwindigkeit (= hohe Spannung) durch diese kleine 1-Meter-Engstelle ballert. Auch das kennt Ihr vielleicht, Wasserstrahlschneider werden in der Industrie eingesetzt, um zum Beispiel durch Edelstahl oder Gestein zu schneiden; bekommt man bei eBay schon für unter 100.000 Euro 😉 Letztlich geht es da aber nur um einen Durchfluss von beispielsweise 5 Liter pro Minute – tödlich durch eine Millimeter kleine Düse, unproblematisch, wenn sie aus einem Putzeimer auf Euch geschüttet werden.

Spitzt man das Beispiel mal völlig zu, endet der Fluss zum Beispiel in einem Stausee – Fließgeschwindigkeit/Spannung/Volt extrem gering. Wassermenge/Stromstärke/Ampere gigantisch hoch. Und die Leistung? Eigentlich nur noch als Potenzial vorhanden … Aber wie das bei Stauseen so üblich ist, gibt es unten irgendwelche Auslassöffnungen, die mehr oder weniger Wasser in höherer oder niedrigerer Geschwindigkeit ablassen können. Der Stausee ist also nichts weiter als ein Akku, letztlich. Die Dinger heißen ja bisweilen auch nicht ohne Grund Speichersee, ne?!

Und eben die Leistung, die unten abgelassen wird, ist mit den Ausgangswerten auf Netzteilen gemeint. Dabei liefert so ein Netzteil eine fixe Leistung, Spannung und Stromstärke können aber variieren. Nu aber Tschö vom Rhein. Aber wenn Ihr noch nicht genug von Wasser habt: Es gibt deutlich genauere Wasser-Analogien als meine.

Typische Netzteil-Angaben

Hier mal typische Angaben auf einem handelsüblichen Universalnetzteil:

Input: 230V~50Hz 29 Watt
Output: 3/6/9/12V 1200mA 14,4VA

Die Input-Daten beziehen sich natürlich auf den Anschluss des Netzteils an die Steckdose, also Euer ganz normales Hausstromnetz. Die 50 Hertz beziehen sich auf die Wechselspannung, die Polarität ändert sich also rund 50 mal pro Sekunde. Und insgesamt zieht das Netzteil maximal 29 Watt aus dem Netz. Eure Steckdosen liefern übrigens bei den 230 Volt maximal 16 Ampere, was 3.680 Watt entspricht. Empfohlen wird gemeinhin jedoch für übliche Stromnetze mit üblichen Steckdosen und Sicherungen, 2.500 Watt nicht zu überschreiten. Also vielleicht besser nicht vier 2.000-Watt-Raclette-Geräte an einer einzelnen Dose betreiben … Eigentlich können Euch die Input-Werte in der Praxis schlicht ziemlich egal sein, sofern es nur um Kompatibilität mit Verbrauchern geht.

Die Output-Werte entsprechen den per Schalter wählbaren Spannungen, der Stromstärke und – neu – abermals der Leistung, nun aber in Form von 14,4VA, also Voltampere. Die entsprechen hier erfreulicherweise 14,4 Watt, denn Voltampere ist letztlich nur eine Spezialbezeichnung für die Einheit Watt im Kontext von Strom. Beim Fahrradfahren wird die Leistung ja zum Beispiel auch in Watt gemessen, aber da geht es um Beine und Muckis, nicht um Strom. (Nun, es gibt auch Geräte, USVs etwa, die oft Angaben wie „500 VA / 300 W“ haben – dann meint Watt die tatsächliche Leistung (Wirkleistung), die das Gerät abgibt. Und Voltampere meint die dafür benötige Leistung (Scheinleistung (= Wirkleistung + Blindleistung)).

Fällt Euch etwas auf, wenn Ihr doch mal auf die unwichtigen Input-Daten guckt? Das Ding zieht maximal 29 Watt und liefert maximal 14,4 Watt – ordentlicher Verlust, woll?!

Wenn Euch Themen wie Leistungsverluste, Effizienz oder auch Wärmeentwicklung interessieren, hier nochmal der Verweis auf Elektrikforum.de.

Typische Verbraucher-Angaben

Nun mal ein Blick auf einen typischen Verbraucher:

Input: 5V 1A

Heißt: Das Gerät benötigt exakt 5 Volt und zieht dabei 1 Ampere – macht eine Leistung von 5 Watt. Nun, natürlich maximal 1 Ampere – wenn ein Gerät mit weniger Leistung laufen kann, kann es auch weniger Strom verbrauchen (etwa dimmbare Lampen oder Ventilatoren).

Was passt wozu?

Der Verbraucher von eben benötigt 5 Volt – nicht mehr, nicht weniger, sondern genau 5 Volt. Auf dem Netzteil muss entsprechend eine Ausgangsspannung von 5 Volt vermerkt sein. Da der Verbraucher 1 Ampere zieht, muss das Netzteil zudem mindestens 1 Ampere anbieten – logisch, schließlich müssen ja mindestens die 5 Watt Leistung des Verbrauchers erreicht werden. Es darf sich aber gerne auch um ein 20-Watt-Netzteil handeln – dann logischerweise mit 4 Ampere, da die 5 Volt ja fix sind. Der Verbraucher zieht einfach sein 1 Ampere und gut ist.

Man könnte also auch sagen: Ein Netzteil passt, wenn es bei gleicher Spannung mindestens so viel Watt liefert, wie der Verbraucher verbraucht.

Was passiert, wenn es nicht passt?

Zunächst mal: In der Praxis geht nicht jedes Gerät, das nach 5 Volt verlangt kaputt, wenn man ein Netzteil mit 6 Volt dran hängt. Zum einen gibt es oft Schutzvorrichtungen, zum anderen kann auch ein Teil der überschüssigen Energie in Form von Wärme verbraten werden. Zu viel Wärme ist aber generell das Problem: Eine zu hohe Spannung kann einen Verbraucher komplett abfackeln. Oder auch nur irgendwelche Bauteile zerstören.

Bekommt der Verbraucher vom Netzteil eine zu niedrige Spannung, funktioniert er tendenziell einfach nicht beziehungsweise nicht mit voller Leistung. Eine Lampe würde leuchten, aber nicht ganz hell, ein Ventilator würde sich drehen, aber langsamer. Mit einem Ventilator lässt sich auch gut experimentieren: Mit einem Labornetzteil könnt Ihr die Spannung vorgeben und die Stromstärke ablesen. Und so wird das Konzept wortwörtlich spürbar: Je mehr Volt, desto mehr Wind und desto wärmer wird der Motor.

Das Netzteil wiederum kann Schaden nehmen, wenn zwar die Spannung stimmt, der Verbraucher aber nach mehr Ampere schreit. Dann wird das Netzteil überlastet, wird warm, geht kaputt oder es wird eine Schutzvorrichtung aktiviert.

Und ja klar, ich weiß, dass in der Praxis immer wieder die folgende Situation zu beobachten ist: Man hat ein Gerät, eine Kiste voller alter Netzteile und eines passt so fast … Und schon ist man in Versuchung, es einfach mal zu probieren. Es gibt keine verlässlichen Angaben, wie viel Abweichung akzeptabel ist. Mal zur Einordnung: Ihr seht das Universalnetzteil oben im Titelbild? Einmal von der falschen Seite bedient, 9 statt 6 Volt gewählt – und dahin schied meine Digitalkamera 🙁

Wenn Ihr es probiert, solltet Ihr einen Totalschaden einkalkulieren – und den Krempel bitte nicht unbeaufsichtigt vor sich hin laufen lassen! Zumindest bei Artikeln, die qualitativ aus den untersten Schubladen stammen, riskiert Ihr nicht bloß abgefackelte Elektronik, sondern auch abgefackelte Gardinen, Sofas, Katzen, Müslipackungen … Zeugs eben. Quält Ihr einen Verbraucher mit zu viel Spannung, wird es meist einfach funktionieren oder eben nicht. Zumindest bei rein digitalen Geräten. Bei Verbrauchern wie Ventilatoren könnten Schäden natürlich auch erst nach einem längeren Betrieb eintreten, wenn sich die Dinger dauerhaft schneller drehen als sie sollten.

Quält Ihr hingegen ein Netzteil mit Überlastung, also mit einem Verbraucher, der mehr Ampere verlangt als es liefern kann, wird sich entweder umgehend eine Schutzvorrichtung melden oder das Netzteil wird erstmal warm und gegebenenfalls auch richtig heiß. Auch hier gilt: Billigschrott bietet hier immer das Potenzial für waschechte Flammen.

So oder so, versucht es nicht, wenn Euch ein Verlust der Geräte ernsthaft beunruhigen würde. Dass jegliche Garantien flöten gehen ist hoffentlich sowieso klar! Ganz ehrlich, wenn Ihr ein altes 50-Euro-Hifi-Gerät im Keller findet und ein Netzteil habt, dessen Werte nur einige wenige Prozent daneben liegen – probiert es ruhig. Aber versucht es nicht mit einem 40 Jahre alten audiophilen 5.000-Euro-Tonbandgerät, nur um 30 Euro für ein neues Netzteil zu sparen.

Erfahrungswerte könnte Ihr diesbezüglich höchstens in Foren erwarten – von Journalisten, offiziellen Stellen oder Profis werdet Ihr immer nur eine Empfehlung bekommen: Netzteile und Verbraucher nur zusammenstecken, wenn die Spezifikationen passen. Punkt.

Daumenregel

Kurze Zusammenfassung: Mit Watt ist die Leistung gemeint, im elektrischen Bereich auch Voltampere genannt. Die Leistung ergibt sich aus Spannung in Volt mal Stromstärke in Ampere. Und wenn ein Netzteil zu einem Verbraucher passen soll, muss es dieselbe Spannung und mindesten so viel Ampere wie vom Verbraucher gewünscht liefern. Anders gesagt: Mindestens die Leistung des Verbrauchers bei identischer Spannung.

Das war jetzt viel Redundanz in vielen Worten, nur um alle Unklarheiten zu beseitigen. Dabei läuft die Frage „Welches Netzteil für welches Gerät?“ immer wieder auf die kurze Daumenregel hinaus:

V muss genau passen, A darf beim Netzteil höher sein.

Wenn doch noch Fragen offen sind – fragt! Gerne auch doppelt und dreifach und sei es auch nur, um Euch zu vergewissern.

64 Kommentare

    • Guten Abend,
      Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung.
      Ich komme gern auf das Angebot zurück eine Frage zu stellen:
      Ich habe ein externes M2 SSD Festplatten Gehäuse welche mit einem externen Netzteil 12V, 4A geliefert wurde. Ich habe eine 100W USB C Netzteil von Razer und ein USB C Kabel auf 4×1,7mm Buchse welches exakt in das Festplatten Gehäuse passt. Das Kabel ist mit einem 12VPD E Marker ausgestattet, das Netzteil selbst liefert bis max. 20V bei 5A.
      Nun die Frage: kann ich das Festplatten Gehäuse mit dem Netzteil und dem Kabel verwenden oder geht da was kaputt?
      Danke vorab
      Mit freundlichen Grüßen
      Stefan

      • Nein, das wird nicht passen – allerdings auch nichts zerstören. Das USB-PD-Netzteil würde normalerweise die Verbindung mit dem USB-Endgerät aushandeln. Da es sich hier aber um keinen USB-Verbraucher handelt, könnte dieser auch nicht antworten und das Netzteil würde beim USB-Standard bleiben, also 5 Volt. Das wäre zumindest das wahrscheinlichste Szenario. Und bei 5 statt 12 Volt würde schlicht gar nichts passieren.

  1. Vielen Dank für die ausführliche und anschauliche Erklärung.
    Ich komme auf Ihr Angebot zurück, eine Frage zustellen.
    Ich habe drei LED Laterne, die wie Kerzen flackern. Jede Laterne benötigt 3x AA Batterien. Nun möchte ich sie mit Netzteil versorgen, wolle aber vermeiden, drei einzelne Netzteile zu kaufen.
    Nun suche ich nach einem Netzteil, das gleichzeitig alle drei Laterne mit Strom versorgt. Wenn ich nicht falsch berechnet habe, benötige ich ein Netzteil mit 13,5 V (9×1,5). Die erforderliche Watt-Zahl sowie notwendige Stromstärke des Netzteils kann ich leider nicht ermitteln.
    Vielleicht können Sie mir einen Tipp geben.
    Vielen Dank im Voraus
    A. Peymai

    • Mit 13,5 Volt würden die Laternen umgehend durchbrennen! Auch hier gilt: Volt muss exakt stimmen, und zwar pro Laterne. Die Batterien dürften jeweils in Reihe geschaltet sein, sprich die Laternen benötigen 3 x 1,5 Volt = 4,5 Volt.

      Da die drei Laternen wiederum parallel am Netzteil hängen, muss dieses auch genau diese 4,5 Volt liefern. Was sich da addiert, ist der benötigte Strom. Allerdings ist der Bedarf hier vermutlich extrem gering. Eine 1,5-Volt-Batterie könnte zum Beispiel eine Kapazität von ungefähr 1.500 mAh haben. 1.500 mAh x 1,5 V = 2,25 Wattstunden. Wenn die Laterne also 2,25 Watt benötigen würde, wäre die Batterie schon in einer Stunde leer. Ich vermute aber, dass die Laternen eher 20, 30 Stunden mit einem Satz Batterien laufen – LED-Kerzen mit zwei AA-Batterien laufen bisweilen ein ganzes Jahr. Es geht hier also nur um ein paar mA.

      Kurz: Ein Netzteil mit 4,5 Volt und 12 Watt würde völlig genügen – und Netzteile mit weniger Watt sind eh kaum zu bekommen.

  2. Vielen Dank für die hilfreichen Erläuterungen!

    Wegen doppelt und dreifach hält besser…. 🙂

    Ich habe zwei Kameras mit einer Leistungsanforderung von JE 1,5 bis max. 3 Watt.
    Die passenden Netzteile wurden mitgeliefert. Sie bieten je DC 5V/1A.

    Nun würde ich gerne auf eines der Netzteile verzichten und einen USB-Splitter anschließen. Sehe ich es richtig, dass das gefährlich werden könnte, da ja maximal 6 Watt benötigt werden, ein einziges Netzteil aber nur 5 Watt liefern kann?
    Was kann da passieren? Wenn die Kameras nicht richtig funktionieren, merke ich das ja. Wenn aber das Netzteil „überhitzt“, könnte das evtl. gefährlich werden?

    Vielen Dank und viele Grüße
    Michael

    • Ja, es könnte gefährlich werden – primär allerdings für das Netzteil. Ich würde mal davon ausgehen, dass das so durchaus funktionieren könnte, da die Geräte ja 3 bis 6 Watt benötigen – vielleicht fällt irgendeine Funktion aus, aber das sollte es gewesen sein. Das Netzteil wird allerdings ständig an den Grenzen seiner Kapazitäten laufen und heiß werden. Bei „vorhersehbaren Überlastungszuständen“ (so die CE-Richtlinien) dürfen keine Gefahren für Menschen, Tiere oder Dinge entstehen. Es werden also Schutzmechanismen auslösen, sprich das Netzteil schaltet ab, möglicherweise auch für immer. Und wenn das Netzteil nicht wirklich der aller letzte Mist ist, von Laien im Keller zusammengelötet, dann ist wirklich nicht mit einem Brand zu rechnen.

      Ein Restrisiko besteht natürlich immer, die offizielle Empfehlung kann immer nur sein: Geräte nicht außerhalb der vorgesehenen Paramater zu nutzen, logisch … Ich persönlich würde es probieren und das Netzteil etwas im Auge behalten. Andererseits gibt es passende Netzteile schon für unter 10 Euro, vermutlich die cleverere Lösung.

      Kurz: Das Netzteil könnte durch Überlastung kaputtgehen, sollte aber nicht brennen oder dahinschmelzen.

  3. Vielen herzlichen Dank für die hilfreichen Erläuterungen! Dann besorge ich mir ein passendes Netzteil, das genügend Leistung liefert.
    Viele Grüße
    Michael

  4. Ich möchte den Akku meiner Kamera mit einem vorhandenen USB-Netzteil aufladen. Das Originalnetzteil hat einen Output von 5V/3A=15W.
    Das vorhandene Netzteil hat folgende Angaben:
    PDO: 5V 3A or
    9V 2,77A
    PPS: 3,3-5,9V 3A
    3,3-11V 2,25A
    ————————————————-
    Meine Fragen:
    Was bedeuten hierbei „PDO“ und „PPS“?
    Bei 9V Output bestünde nach Ihren guten Ausführungen eine Gefahr für die Kamera bzw. Akku?. Welche Werte sind denn nun für den Output richtig und maßgebend?
    Grüße

  5. Hallo, ich hätte eine Frage und folgendem Setting. Deckenbeamer darf mit 100 bis 240 V und 3,8 A betrieben werden (konkrete Angabe: AC 100-240 V, 3,8 A, 50-60 Herz (automatisch)). Der Hersteller stellt keine langen Kabel zur Verfügung, sodass wir auf einen Drittanbieter zugreifen müssten, um den Beamer an der Decke mit Strom zu versorgen. Das einzig gefundene Kabel mit der benötigten Länge von 20 M gibt eine Spannung von 250 V und 10 A an (konkrete Angabe: Leistung von max. 2500 Watt, Betriebsspannung von 250 Volt, Stromstärke von 10 Ampere). Nun habe ich es aber so verstanden, dass in D ohnehin max. 230 V aus der Steckdose kommen. Ist die Abweichung der Voltzahl dann überhaupt problematisch? Sorry, wenn die Frage dumm ist, aber da kenne ich mich einfach wirklich null aus!

  6. Der Artikel und die Kommentare sind sehr interessant und aufschlussreich, dennoch hätte ich eine Frage, die mich die letzten Tage beschäftigt hat und zu der ich über die Google-Suche nicht richtig fündig geworden bin.

    Und zwar geht es um eine Power Bank/Netzteil-Konfiguration, mit den folgenden technischen Angaben:

    Anker 737 Power Bank:
    USB-C1 Input (DC):
    5V = 3A / 9V = 3A / 15V = 3A
    20V = 5A / 28V = 5A

    Lenovo Notebook-Netzteil ADLX65YLC3D (Max 65W)
    5V = 2A / 9V = 2A / 15V = 3A
    20V = 3,25A

    Die Fragen die sich mir stellen:

    1) Ist die Input-Angabe der Powerbank von z.B. 20V = 5A auf der Ampereseite eine ,bis zu‘-Angabe (sprich die PB gönnt sich bei 20V bis zu 5A oder auch weniger, wenn das Netzteil bei 20V nur 3,25A zur Verfügung stellen kann) oder ist es eine absolute Angabe (sprich, die PB möchte sich um jeden Preis 5A ziehen und überlastet dabei das Netzteil, dass nur 3,25A zur Verfügung stellen kann)?

    2) Kann ich dieses Netzteil zum Laden der Anker Power Bank (PB) benutzen?

    -> ich habe es – unter Beobachtung der Temperaturentwicklung – für 10 min getestet und es hat funktioniert. Die Power Bank hat sich zwischen 60-65W gegönnt (leider kann ich V- und A-Werte nicht separat einsehen). Das Netzteil ist recht warm, jedoch nicht heiß geworden. Dennoch hatte ich mich dann dazu entschlossen, den Versuch sicherheitshalber abzubrechen und lieber nochmals nachzuhaken. Mit Bezug auf Frage 1) stellt sich mir hier die Frage, wie letztendlich geladen wurde. Mit 20V = 3,25A (was das Netzteil letztendlich kann) und die Power Bank hat sich damit begnügt/entsprechend runtergeregelt oder hat die Power Bank versucht, ständig 5A zu ziehen und daß Netzteil läuft somit über kurz oder lang Gefahr überlastet zu werden/abzurauchen?

    Vielen lieben Dank vorab,

    Mathias

    • Nein, das passt schon. Die Powerbank könnte schlicht noch schneller aufgeladen werden, aber sie begnügt sich mit den 3,25 A. Das sind generell immer Bis-zu-Angaben bei den USB-PD-Profilen. Das handeln die Geräte miteinander aus, auch schlechte Kabel können das beeinflussen. Das Lenovo-Netzteil läuft dann natürlich ständig mit voller Leistung und wird warm, ist normal. Im Notfall greifen eh Sicherheitsmechanismen, da würde ich mir bei Lenovo auch keine Sorgen machen.

      Nur mal zur Einschätzung von „Warm“ bei einem Netzteil: Ich habe hier gerade irgendein No-Name-Netzteil seit rund 2 Stunden mit voller Last laufen – und nach 15 bis 20 Sekunden anfassen wird es unangenehm 😉 Ich vermute, das Lenovo-Gerät ist deutlich kühler.

  7. Hallo
    Ich habe folgende Frage: In meinem Fall weicht die Stromstärke etwas stark ab vom Benötigten. Und zwar im Detail:
    Ich habe einen Phonovorverstärker mit einem Netzgerät, das nicht original ist. Auf dem Vorverstärker steht beim Eingang: 15 VDC/ 50 mA
    Das Netzgerät hat aber 15 V/ 300 mA(!). Ist das schlimm – kann die wesentlich höhere Stromstärke den Phonovorverstärker beschädigen? Oder sonstwie schlechten Einfluss haben?

    • Nein, absolut kein Problem, der Verstärker nimmt sich einfach seine (bis zu) 50 mA und gut ist. Das Netzteil könnte lediglich noch 250 mA mehr liefern, muss es aber nicht.

  8. Bei mir geht es um das Laden von einer Lampe. Diese ist ohne Netzteil geliefert worden, also würde ich gerne auf eins zurückgreifen, welches ich schon Zuhause liegen habe. Die Lampe möchte 5V, alle Netzteile bieten 5V, schonmal gut. Meine Frage bezieht sich auf die Angabe zu Ampere. Die Netzteile bieten jeweils 1,5 oder 2 Ampere. Wenn ich den Artikel nicht komplett falsch verstanden haben, dürfte jedes Netzteil kompatibel mit der Lampe sein, da Volt genau übereinstimmt und Ampere auf dem Netzteil höher ist. Jetzt steht in der Bedienungsanleitung aber: „Zum Aufladen das USB-Ladekabel mit einem USB-Netzadapter (5V, max. 1A) verbinden.“ Als Person mit keiner Ahnung von Nichts les ich das so dass die Lampe nicht mehr als 1A auf dem Netzteil stehen haben möchte, aber das widerspricht diesem Artikel. Handelt es sich hier lediglich um einen Fehler in der Anleitung oder soll damit ausgedrückt werden, wie viel die Lampe maximal braucht?

    • Gemeint ist tatsächlich, was die Lampe maximal nutzen kann, 1,5/2 Ampere beim Netzteil sind völlig okay.

      Ich vermute mal, die Autoren der Anleitung wollten ausdrücken, was die Lampe braucht, nämlich 5 Volt und maximal 1 Ampere – und haben es furchtbar missverständlich ausgedrückt. Wenn man es weiter spinnt, würde ansonsten „max. 1A“ hier ja bedeuten, dass auch ein Netzteil mit 0,1 Ampere okay wäre – was natürlich nicht der Fall ist, denn dann würde das Netzteil hemmungslos überlastet.

  9. Moin!

    Ich erlaube mir auch mal eine Frage zu stellen, welche fast vom Artikel beantwortet wurde bzw. vom Logischen her klar ist aber vorsorglich….

    Ich habe eine Heißluftfriteuse, welche „zu viel“ Watt (1500W) zieht – wollen sie auf einem CP nutzen, welcher mit 6A abgesichert ist.
    Kann ich mittels einen entsprechendem Dimmer die Wattzahl reduzieren, ohne dass die Friteuse auf langer Sicht einen Schaden nimmt?

    Dass sie länger braucht, nehme ich gerne in kauf.

    Vielleicht auch noch eine Empfehlung für einen solchen „Dimmer“!?

    Vorab schon einmal Danke…

    • Ja, das geht. Bei Amazon habe ich auf die Schnelle zum Beispiel dieses Ding gefunden – riesig ist die Auswahl nicht gerade:

      https://amzn.to/49UZMSE

      Schau mal hier im Wohnwagen-Forum, da wird exakt diese Frage für einen Grill diskutiert und ein weiteres Gerät verlinkt:

      https://wohnwagen-forum.de/forum/index.php?thread/193018-elektro-grill-auf-stellplatztaugliche-6a-dimmen/

      Beim Frittieren solltest Du allerdings eines bedenken: Vielleicht werden die typischen 180 Grad erreicht, wenn auch langsamer. Aber sobald das Frittiergut rein kommt, wird die Leistung fehlen um die Temperatur zu halten und das Essen wird tendenziell labbrig und fettig. Zumindest bei Tiefgefrorenem oder größeren Mengen würde ich darauf wetten, dass das nicht funktioniert. Und da die Dinger recht teuer sind: Zu Hause ausprobieren!

  10. Ich habe auch eine Frage zu meinem Notebook. Das verlangt nach 19 V und 3,42 A. Ich habe es bislang mit einem USB-C-Netzteil eines anderen Notebooks geladen (weil universell), habe aber festgestellt, dass dieses 20 V bei 3,25 A liefert – also minimal mehr Watt, aber eben doch zu hohe Spannung. Ist das auf Daure schädlich?
    Und habe ich das richtig Verstanden: Wenn ich stattdessen mein Handyladegerät (20 V und 2,25 A) nehme, wird der Laptopakku einfach nicht so schnell geladen, aber sonst habe ich kein Problem. Richtig? Ganz herzlichen Dank

    • Die Spannung ist kein Problem, USB-Netzteile und -Geräte handeln die Details untereinander aus. Auch ein 48-Volt-USB-Netzteil würde einem 19-Volt-Verbraucher nicht überlasten. Mit 3,25 A liefert das Netzteil nicht genügend Storm, um das Notebook ständig auf Volllast zu betreiben, sollte aber in der Praxis auch kein Problem sein. Und ja, auch das Handyladegerät mit 20V/2,25A würde funktionieren und den Akku entsprechend langsamer aufladen.

      Letztlich gilt bei USB-C eigentlich immer: Da geht nichts kaputt, die Dinger kommunizieren miteinander und handeln Details aus. Der Merksatz „Volt muss genau passen und A darf beim Netzteil mehr sein.“ gilt nur für *dumme* Netzteile, nicht USB.

    • Oh ein Troll 😉
      Zum einen: Statischer Content – im Gegensatz zu Tuto.
      Zum anderen: Hmm, lass mal überlegen. Wie oft ändern sich wohl die Basics von Strom? Gut, wenn Watt morgen gleich Ampere mal Kabellänge + Pi ist …, dann bin ich natürlich der Depp.

  11. Hallo,
    ich habe eine Frage bezüglich meines Rasenmäher 430x Husqvarna und zwar sollte das Netzteil das an der Ladestation gesteckt ist 28V und 4.2A Ausgabe haben, jetzt liefert das Netzteil 30.5V aus, kann es e durch den erhöhten Voltausgang meine Ladeplatine oder den Rasenmäher Zerstören?

    • Ja, eine zu hohe Spannung kann zu Schäden führen. Das kann eine Zeit lang gut gehen, aber ich würde es nicht riskieren, auch wenn ich gerade gesehen habe, dass die Original-Netzteile wirklich nicht gerade günstig sind …

  12. Hallöchen ML,
    vorweg würde ich gerne kurz den Umstand erklären.
    Jetzt kommt wohl die erste Frauen Anfrage!? und ich hoffe mich richtig ausdrücken zu können. Ich hatte letzten Sommer leider mit 40 Jahren eine mega Hirnblutung. Seit einigen Monaten habe ich nun einen Elektro scooter 6 km/h
    Den ich zum einkaufen und auch zum rauskommen aus dem Haus benötige.
    Laden tu ich das gute Stück immer vor meinem Eigenen Haus wind und wetter geschützt. Seit ca. 10 Tagen ist mein Ladegerät Ladegerät verschwunden
    egal was ich spekuliere oder denke ich brauche schnellstmöglich bezahlbaren Ersatz.
    So nun die Frage:
    Auf dem Karton des mitgelieferten Geräts steht:
    AC Input: 100-240 vac, 50-60Hz, 2.2-1.1A
    DC Output 24V Rated

    Ich habe nun bei ner allen Bekannten Onlineshopping Plattform, die original Daten eingegeben und auch bestellt,
    Jetzt wurde heute folgendes geliefert.

    Input:100-240VAC 50/60 Hz
    Output: DC 27,6V :::::: 1,3A

    Ich bin mit meinem Latein am Ende, da ich es echt nicht begreife, ob ich das Netzteil zum Laden nun verwenden kann oder nicht.
    Ich hab echt bammel, das wenn ich schon grad nicht mehr Bus und Motorrad fahren kann:-(
    mir nicht auch noch das elektrowägele abbrennt.
    ich freu mich über eine Zeitnahe Rückmeldung.
    Grüße Wicky

    • Sorry, zeitnah hat nicht ganz geklappt … Wenn das Original-Ladegerät nur 24 Volt hat, könnte ein Ladegerät mit 27,6 Volt durchaus Schaden anrichten. Das hängt zwar auch von der Qualität des Ladegeräts, des Akkus und der Elektronik im Scooter ab, aber auf Dauer würde ich das so nicht nutzen.

  13. Hallo, ich habe von meinen Nachbarn einen Phillips staubsauger Power Cyclone 12 Volt 2in1.( bedeutet Hand u.Bodenstaubsauger)
    Nun ist denen wohl das Ladekabel abhanden gekommen. Sie haben sich ein neues Ladekabel besorgt. Die Bezeichnung auf dem Adapter lautet: vhbw AC/DC Adapter Model: XTD – 1202000
    Model No: BW888201225 Input: 100-240V 50/60 Hz 0.5A Max Output: 18V Gleichstr. 1A/18W.
    Auf dem Typenschild vom Staubsauger steht nur FC6162/01 12V d.c. Wenn man das Ladekabel mit dem Staubsauger verbindet blinkt im Akkusimbol vom Staubsauger eine grüne Anzeige. Ansonsten tut sich nichts. Meine Frage: ist der Staubsauger defekt oder ist das daß verkehrte Ladekabel. Was muß es in dem fall für ein Ladekabel sein? Über eine Antwort von dir würde ich mich sehr freuen.

    • Da die Pfeifen von Philips keine vernünftigen Handbücher mit technischen Informationen anbieten, sondern nur minimale Bilderbücher, muss ich etwas mutmaßen.

      Aber nach allem was ich finden konnte, scheint es das richtige Netzteil zu sein. Das Gerät ist wohl 2016 auf den Markt gekommen, gut möglich, dass der Akku hinüber ist – für einen NiMH-Akku ist das ziemlich alt, vor allem, wenn er nicht immer „richtig“ ge- und entladen wurde (wovon man ausgehen darf).

      Für gut 40 Euro bekommt man Ersatzakkus, zum Beispiel bei Akku-Wechsel.de – für 30 Euro extra tauschen die auch aus.
      Ob sich das noch lohnt, sei aber mal dahingestellt.

      • Danke für deine schnelle Antwort. Mein Nachbar will kein Geld mehr in den Staubsauger infestieren und so mit wohl verschrotten. Dir noch einen schönen Abend.

        Mit freundlichen Gruß
        A. Rosenthal

  14. Hi,
    ich habe mir einen gebrauchten Router gekauft. Das original Netzteil hat laut Herstellerangaben 12V und 4,1 Ampere. Mitgeliefert wurde mir aber ein Netzteil mit 12V und 3,0 Ampere. Das ist ja soweit ich den Artikel verstanden habe eine zu niedrige Stärke, das Netzteil ist bisher (1 Woche im Betrieb) noch nicht sehr heiß geworden.
    Kann das falsche Netzteil zu einer schlechteren Leistung des Routers führen? (oder zu anderen Problemen)

    Liebe Grüße

    • Sorry für die späte Antwort, die Benachrichtigungen waren hinüber … Auch wenn vielleicht nicht mehr relevant:

      Vielleicht korrekt, das Netzteil könnte zu wenig Leistung haben – es könnte aber genau so gut das Originalnetzteil mehr Leistung gehabt haben als benötigt wird. Relevant ist, was auf dem Verbraucher steht. Wenn das Ding aber nicht heiß wird, sehe ich da auch kein Problem.

      Eine schlechtere Leistung beim Router sehe ich eigentlich nicht. Vermutlich könnte die Sendeleistung/Reichweite im schlimmsten Fall leiden, aber selbst das halte ich für reine Theorie. Aber so lange das Netzteil nicht dauerhaft ausgelastet ist, kann man auch das ausschließen.

  15. Hallo,

    herzlichen Dank für die tolle Seite! Ich plage mich gerade mit folgendem:
    Ich habe einen älteren LCD Monitor von Acer, es steht 19V, 1.58A drauf. Nun habe ich ein Netzteil von Compaq dazu mit Output 18,5 VDC 2.7A. Kann ich das problemlos so kombinieren?

    Lieben Dank und viele Grüße!

    • Sorry für die späte Antwort, die Benachrichtigungen waren hinüber … Auch wenn vielleicht nicht mehr relevant:

      Vermutlich ja – eigentlich ist es ein halbes Volt Spannung zu wenig, aber vermutlich wird der Monitor das aushalten. Muss aber nicht! Aber wenn es nicht geht, geht es halt nicht, da geht nichts kaputt – nur eine zu hohe Spannung beim Netzteil wird schnell problematisch. Es könnte freilich sein, dass der Monitor leichte Fehler zeigt, wenn er auf Volllast läuft, sprich mit maximaler Helligkeit, maximalem Kontrast etc.

  16. Hallo, vielen Dank für die sehr gut verständlichen Erklärungen. Ich benötige ich einen neuen Netzstecker (Travel Charger) mit USB, der die Ladeschale eines Seniorenhandys (Grandfone) mit Strom versorgt. Auf dem Stecker finde ich folgende Angaben für den Output: 5.25 V :::::: 0,6 A. Das heißt ich muss bei einem neuen Stecker (Netzteil, Adapter – ich weiß leider nicht, wie die korrekte Bezeichnung lautet) auf genau 5.25 Volt achten. Diese sind leider absolut nicht zu finden. Ich finde immer nur 5Volt:::1A. Diese Werte hat auch der Adapter für das Ladekabel meines iPhones. Daher habe ich versucht, mit diesem die Ladeschale des Grandfones zu laden, was allerdings nicht funktioniert. Haben Sie einen Tipp für mich, wo man einen Adapter mit genau 5.25 Volt erhält oder was die Alternative wäre?
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag, Jana

    • Sorry für die späte Antwort, die Benachrichtigungen waren hinüber … Auch wenn vielleicht nicht mehr relevant:

      Im Zweifelsfall akzeptiert die Schale tatsächlich nur genau die 5,25 Volt und wenn es mit 5 Volt nicht funktioniert hat, kommst Du nicht drum herum …

      Es gibt Ladegeräte, bei denen sich die Spannung frei einstellen lässt – da habe ich hier auch einen Artikel zu. Damit wird es funktionieren, allerdings ist das keine schöne Lösung für den Alltag – denn wenn man versehentlich an dem sehr empfindlichen Regler dreht, ist die Schale ganz fix hinüber.

      Ich habe bei Amazon aber auch ein 5,25-V-Gerät gefunden.

  17. Hallo, vielen Dank für die sehr gut verständlichen Erklärungen. Ich benötige ich einen neuen Netzstecker (Travel Charger) mit USB, der die Ladeschale eines Seniorenhandys (Grandfone) mit Strom versorgt. Auf dem Stecker finde ich folgende Angaben für den Output: 5.25 V :::::: 0,6 A. Das heißt ich muss bei einem neuen Stecker (Netzteil, Adapter – ich weiß leider nicht, wie die korrekte Bezeichnung lautet) auf genau 5.25 Volt achten. Diese sind leider absolut nicht zu finden. Ich finde immer nur 5Volt:::1A. Diese Werte hat auch der Adapter für das Ladekabel meines iPhones. Daher habe ich versucht, mit diesem die Ladeschale des Grandfones zu laden, was allerdings nicht funktioniert. Haben Sie einen Tipp für mich, wo man einen Adapter mit genau 5.25 Volt erhält oder was die Alternative wäre?
    Liebe Grüße, Jana

  18. Moin.
    Super Beitrag, ich hätte da aber ne Frage zu potenziellem Stromverlust bei Umwandlung der Spannung.
    Also ich hab ein Netzteil, oder eher Wandler/Verteiler, mit dem man Gitarreneffekte betreibt. Betrieben wird das Teil mit einem 12V 2A Netzteil und soll, laut Hersteller, auf den 4 Ausgängen 9V mit jeweils maximal 250mA liefern.
    Das hat mich etwas stutzig gemacht, da ja eigentlich bei der Leistung des Netzteiles theoretisch mehr Strom zur Verfügung stehen sollte. Da Frage ich mich jetzt, ob die 50% Ampere Verlust normal sind bei der 12V zu 9V Umwandlung, der Hersteller das absichtlich so reduziert um die teureren Modelle zu verkaufen, oder die Angabe mit den 250mA einfach nur übervorsichtig gewählt wurde.
    Gruß
    Tori

    • Sorry für die späte Antwort, die Benachrichtigungen waren hinüber … Auch wenn vielleicht nicht mehr relevant:

      Schwer zu sagen, bezüglich der Leistung sind es ja 24 Watt vom Netzteil gegenüber 13,5 Watt beim Verteiler – dazu vielleicht etwas Reserve/Vorsicht und etwas Verlust, könnte schon hinkommen, wäre aber ein schlechtes Netzteil. Allerdings gilt das nur, wenn das Ding unter Volllast auch tatsächlich die ganzen 2 Ampere ziehen würde! Ich vermute mal, das tut es nicht. Sonst wären 56 Prozent Wirkungsgrad wirklich sehr sehr mies.

      Kommt natürlich auch auf den Hersteller an, aber mein Tipp wäre tatsächlich: Der Verteiler (ich nehme an, Du meinst sowas wie die JuiceBox von Kong) stammt vom Hersteller, das Netzteil dazu ist ein Standardprodukt, das in großem Stil eingekauft wurde. Insofern könnte es natürlich sein, dass es vom selben Hersteller einen Verteiler mit mehr Anschlüssen oder mehr Ampere pro Ausgang liefert, aber das gleiche Netzteil nutzt. Muss aber natürlich nicht …

      An Übervorsicht mag ich nicht wirklich glauben, das machen Hersteller aus wirtschaftlichen Gründen eher andersrum 😉

  19. Hallo,
    erstmal Danke für diesen wirklich super hilfreichen Artikel.

    Ich habe folgende Frage zum Thema „Abweichung Volt beim Ladegerät“:
    Meine Netatmo Welcome Innenkamera meldet bei dem mitgelieferten Netzteil (5V 2A) immer wieder Fehlerhinweise, dass agg falsches Netzteil.
    Daher betreibe ich die Kamera aktuell mit einem „alten“ iPad Netzteil mit 10W, dass bei genauerer Betrachtung allerdings 5,1V/2,1A aufweist, also 10,71 Watt.

    Passt das noch im Sinne der Daumenregel oder greift hier die USB-Regel und ich kann das Apple-Netzteil sicher nutzen?

    Danke vorab!

  20. Hallo,
    ich habe eine Lichterkette. Diese wird mit einem Netzteil betrieben.
    Auf dem Original-Netzteil steht:
    INPUT: 230V 50Hz
    OUTPUT: DC24V Max 6VA

    Da es manchmal Ausfälle gibt (die Lichter gehen einfach aus) möchte ich das Netzteil tauschen.

    Auf dem neuen Netzteil steht:
    INPUT:100-240V 50/60 Hz 0.3A
    OUTPUT:24.0V 0.5A 12.0W CV

    Leider gehen die Lichter mit dem neuen Netzteile nur ganz schwach an.

    Ich bin mir 99% sicher, dass die Lichterkette aus LED-Lichtern besteht. Ich verstehe aber auch nicht, warum das wichtig sein sollte.

    Haben Sie eine Idee, woran es liegen könnte, dass es nicht funktioniert?
    Hat es mit W und VA zu tun? Ich dachte, diese Werte sind austauschbar. Somit hätte das neue Netzteil bei gleicher Spannung doppelt so viel Leistung.

    Was haben die 0.3A beim INPUT zu bedeuten?

    Vielen Dank!

  21. Hallo, ich habe 2 Led Gartenstrahler bei denen das Netzteil defekt ist (21 V 0,5 A). Leider habe ich genau sowas nicht gefunden sondern nur 21V 1,0 A. Passt das auch nach der Daumenregel oder werden die Strahler zu hell leuchten und dadurch kaputt gehen? Danke für die Antwort.

  22. Hallo,
    ich habe eine Lichterkette. Diese wird mit einem Netzteil betrieben.
    Auf dem Original-Netzteil steht:
    INPUT: 230V 50Hz
    OUTPUT: DC24V Max 6VA

    Da es manchmal Ausfälle gibt (die Lichter gehen einfach aus) möchte ich das Netzteil tauschen.

    Auf dem neuen Netzteil steht:
    INPUT:100-240V 50/60 Hz 0.3A
    OUTPUT:24.0V 0.5A 12.0W CV

    Leider gehen die Lichter mit dem neuen Netzteil nur ganz schwach an.

    Ich bin mir 99% sicher, dass die Lichterkette aus LED-Lichtern besteht. Ich verstehe aber auch nicht, warum das wichtig sein sollte.

    Haben Sie eine Idee, woran es liegen könnte, dass es nicht funktioniert?
    Hat es mit W und VA zu tun? Ich dachte, diese Werte sind austauschbar. Somit hätte das neue Netzteil bei gleicher Spannung doppelt so viel Leistung wie das alte.

    Was haben die 0.3A beim INPUT zu bedeuten?

    Vielen Dank!

    • Voltampere und Watt werden unterschiedlich verwendet, meist wird die Wirkleistung in Watt, die Scheinleistung in Voltampere angegeben – spielt hier aber keine Rolle.
      Auch 0,3 A beim Input sind egal, das sagt nur aus, wie viel das Netzteil selbst maximal aufnehmen mag.
      Und ja, das neue Netzteil kann die (ungefähr) doppelte Leistung liefern und sollte bei gleicher Spannung auch für „normal helle“ LEDs sorgen. Eigentlich …

      LEDs sind wohl ziemlich pingelig, was die Stromversorgung angeht. Ich bin aber kein LED-Fachmann und kann hier nur mutmaßen, dass es nicht an den Zahlen (also der Theorie) liegt, sondern an der Umsetzung im Netzteil, der Praxis – sollte es sich um ein No-Name-Billig-Netzteil handeln, könnte es schlicht daran liegen.

      Im Zweifelsfall frag mal bei den LED-Spezialisten nach: https://www.ledhilfe.de/

      • Sehr hilfreich und gut erklärt, vielen Dank! Ich hätte auch noch eine Frage: Ich habe gerade das typische Dilemma vor Weihnachten, eine Box mit diversen Lichterketten und Netzteilen. Nun habe ich mal 2 davon „verpaart“. Die Lichterkette leuchtet erst normal und wird dann immer dunkler. Das Netzteil wird sehr heiß. Jetzt weiß ich nicht – zu hohe Spannung oder zu wenig Stromstärke? Auf dem Netzteil steht 24V/250mA.

  23. Hallo, ich möchte einen Elektromotor langsamer drehen lassen. Das aktuelle Netzteil hat ein Output von 12V und 1A. Ich habe gelesen, dass mit einem Netzteil mit 9V und 1A Output dies dann der Fall wäre. Ist dies korrekt und falls ja, wäre ein problemloser Betrieb möglich?
    Vielen Dank vorab und Gruß
    Andreas

    • Frohes Neues – leider ebenso verspätet wie die Antwort, sorry, ich schiebe es auf Weihnachtsstress 😉

      Ja, das ist korrekt, der Motor dreht dann einfach langsamer – regelbare Netzteile für Basteleien machen im Grunde nichts weiter als das.

  24. Hallo,
    mein Netzteil für Weihnachtsbeleuchtung ist defekt:
    PRI: 100-240V~50/60Hz, 0.25A
    SEC: 6VAC, 1A, 6W
    LED Driver SELV IP44

    Jetzt finde ich nur folgende Netzteile:
    Input 230V
    Output 5V6W
    for 2 pin connector plug (transformer thread diameter approx. 15mm)
    Protection class IP44

    Könnte das funktionieren? Es gibt keine Netzteile 6V 6W.
    Vielen Dank und viele Grüße
    Frank

    • Sorry, den Kommentar habe ich wohl leicht verpasst – aber wenn es um die Weihnachtsbeleuchtung geht, ist es ja vielleicht noch relevant 😉

      Nein, tendenziell würde das nicht (gut) funktionieren. Die Beleuchtung würde vermutlich leuchten, aber nicht sonderlich hell. Wichtig sind nur die 6 Volt und **mindestens** 6 Watt – es dürfen auch 600 Watt sein, die Beleuchtung zieht sich nur, was sie braucht.

      Insofern, mit *etwas* Vorlauf: Frohe Weihnachten!

  25. Guten Tag,
    ich habe eine Frage an Sie, denn, ein Elektrogeschäft konnte mir nicht helfen. Ich habe einen Haartrimmer für meine Hunde gekauft. Nun fehlt der Stecker. In der Verpackung steht lediglich, Output: 1200MAH. Mehr steht da nicht. Nix über Input, rein gar keine weiteren Angaben.
    Ich habe nun zwei Stecker zu Hause, denn das Kabel ist mit einem USB Anschluss, nun aber, welcher ist der richtige? Auf dem einen steht drauf:
    Input, 230V, 50/60Hz, 0.15 A max
    Output, 5.0 V, 1.0 A (5.0W)

    Auf dem anderen steht drauf:
    Input: 100-250V, 50/50 Hz, 0.3A, Output 5V D.C. 2.1A

    Ich bin eine Frau und verstehe leider gar nichts von solchen Dingen, auch erstaunte mich, dass ein Elektrofachgeschäft nicht wusste, was 1200 MAH bedeutet, und konnte mir nicht weiterhelfen. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir sagen können, ob einer der beiden Stecker passt, um das Gerät aufzuladen. Es läuft danach mit Akku, also ohne dass man es am Strom belassen muss.

    Vielen Dank und freundliche Grüsse, Alexandra

    • Also die 1.200 mAh geben die Kapazität des Akkus an, mAh steht für Milliamperestunden. Was den Stecker angeht: Mit USB sind es immer 5 Volt Ausgangsspannung und die 1,0 beziehungsweise 2,1 Ampere geben lediglich an, wie viel Strom die Netzteile maximal leisten können. Heißt: Beide würden den Akku laden, aber das 2,1-A-Netzteil hat einfach ein paar mehr Reserven und ist definitiv das besser geeignete.

      Und ja, im Elektrofachgeschäft hätte man mAh auch in der Schreibweise MAH erkennen sollen 😉

      • Hallo,
        das finde ich absolute SPITZE, dass Sie mir geantwortet haben, und dazu noch so schnell!! Vielen, lieben Dank!! So kann ich das Gerät laden und dann endlich nutzen :-))

        Und ja, ich habe dasselbe gedacht. Ein Elektrofachgeschäft sollte eigentlich über diese Dinge Bescheid wissen…
        Finde das absolute Spitze, dass es noch Menschen gibt, die einem antworten, noch dazu so schnell, und ohne dass man für eine Auskunft noch bezahlen muss. Vielen Liebe Dank und ein schönes Wochenende!!

  26. Hallo, ich versuche eine Pass-Kompatibilität zwischen einem alten Notebook von Medion -S4220 – MD99820 – Netzteil fehlt – und einem vorhandenen gefundenen übriggebliebenen Netzteil von Lenovo 45 W herzustellen

    Im Medion BA Technische Daten heisst es :
    45 W
    Erforderliche Netzspannung 100-240 V (50-60 Hz)
    AC Input: 100-240 V / 1,2 – 0,6 A, 50-60 Hz
    DC Output:19 V – 2.37 A
    Output 19V 2,37 A
    ——————————————
    Lenovo (Daten auf Netzteil)
    45 W
    Input/Entrada 100-240 V – 1.3A 50-60 Hz
    Output/Salida 20V ….2.25A /15V…3A/9V….2A/5V…..2A

    a) Ehe ich mir nun ein Ersatznetzteil für den Medion Laptop kaufe:
    Könnte das Lenovo Ersatzteil passen , obwohl 20V statt bei Medion 19 V?

    b) Den Medion Akoya Typ S4220 MD 99820 habe ich bisher bei diversen Anbietern die in Masse zu fast allen Herstellern kompatible komplett-Netzteile anbieten, nicht gefunden…

    Was müssten denn kompatible Netzteile – wo nicht das gleiche Modell angegeben ist, evtl. für Daten aufweisen, damit es doch passen kann…

    Ich will nicht viel investieren, da ich den Laptop für einen Freund wieder zum Laufen bringen, bzw. testen will, da es sein kann, dass das System oder auch der Akku defekt ist….Aber ohne Netzteil macht er keinen Start mehr…Und nur mit Netzteil kann ich ja testen…..Jedenfalls leuchtet nichts mehr auf…

    Herzlichen Dank für Antworten

    • Sorry für die sehr, sehr späte Antwort, musste die Seite zeitweise zurückstellen.

      20 statt 19 Volt könnten das Laptop beschädigen! Tendenziell sollte die Elektronik im Laptop clever genug sein, um das zu verhindern, muss aber nicht. Probieren würde ich nur, wenn ich den Verlust des Rechners verschmerzen könnte 😉

      Als Netzteil sollte alles passen, was 19 Volt bei mindestens 2,37 Ampere bietet – die sollte es reichlich geben. Bei nicht für das Gerät vorgesehenen Netzteilen könnte es allenfalls passieren, dass der Ladevorgang nicht optimal abläuft – aber er wird laufen, wenn Volt/Ampere passen.

  27. Moin, toller Artikel, der das Ganze super erklärt. Meine Frage:

    Ich will meine Bluetooth-Box laden. Auf der Box steht unter Input 5V/9V/12V/20V und 3A.

    Mein Netzteil kann 5V/3A, 9V/2A und 12V/1,5A.

    Mit welchen Parametern wird geladen? Meldet die Box, dass sie 3A kann und daraus resultiert die Spannung von 5V? Oder einigen sich die Geräte auf 9 oder 12 Volt bei entsprechend niedrigerer Stromstärke?

    Eine zweite Bluetooth-Box, die ich besitze fordert ein Netzteil mit 7,5-15 Watt. Passt das von mir beschriebene Netzteil dazu?

    Hoffe auf Eure hilfreichen Antworten.

    Gruß, Sascha

    • Sorry für die späte Antwort, musste die Seite zeitweise zurückstellen.

      Ja, wenn es sich um USB handelt, handeln die Geräte die beste Verbindung aus – und die Werte sehen schwer nach USB aus.

      Wenn die zweite Box tatsächlich nur eine Watt-Angabe bietet, was eigentlich blödsinnig ist, bleibt wohl nur: Probieren! 5 Volt bei 3 Ampere würden die geforderten 15 Watt ja erfüllen.

      Ganz generell: Mit USB-Netzteilen wird tendenziell niemals etwas kaputt gehen, maximal nicht funktionieren.

  28. Hallo,
    Habe einen DAC, der läuft mit zwei Batterien im Gerät,eins wird immer geladen und das andere wird benutzt und wechselt selber die Akkus .
    Der DAC wird über ein Netzteil mit 9 V/ 5 A benutzt.
    Brauche ein neues Netzteil zum Laden der Akkus.

    Meine Frage : kann ich auch ein Netzteil mit 9 Volt und weniger als 5 Ampere benutzen?? Z.B. 3 Ampere.

    Von welchen Hersteller empfehlen sie die Netzteile ??

    Vielen Dank

    Lg Lutz

    • Sorry für die späte Antwort, musste die Seite zeitweise zurückstellen.

      Antwort: Vielleicht. Grundsätzlich kann das durchaus funktionieren und da wird auch nichts kaputt gehen. Bestenfalls funktioniert es, lädt allerdings langsamer. Ob dann noch ein automatisches Umschalten zwischen den Akkus ohne Unterbrechung funktioniert, sei mal dahingestellt. Es könnte allerdings auch sein, die Elektronik schlicht wegen zu wenig Strom meckert und nichts tut. Einfach probieren! Aber vermutlich ist das schon längst geschehen 😉

      Netzteilhersteller zu empfehlen ist schwierig, da gibt es in diesem Bereich keine wirklich großen Marken. Persönlich habe ich gute Erfahrungen mit Baseus gemacht, aber letztlich würde ich nicht allzu viel auf den Hersteller geben – so lange es nicht nach 20-Cent-Müll aussieht und ein gültiges CE-Zeichen hat.

  29. Hallo,

    vielen Dank für die gut verständlichen und hilfreichen Erläuterung. Auf das Angebot bezüglich Fragen komme ich gerne zurück…
    Ich hätte gleich mehrere Fragen. 😉

    Ausgangssituation:
    Ich habe einen elektrischen Fensterheber im Auto, den ich gerne unabhängig vom Bordnetz nutzen möchte. Ziel ist es, diesen (zeitweise) mit einem Akku oder einer Powerbank zu betreiben.
    (Warum? Bordnetz nur da, wenn der Motor läuft oder das Auto sich bei eingeschalteter Zündung nicht in den Energiesparmodus (nach wenigen Minuten) versetzt)
    Es gibt leider kein Typenschild auf dem Motor. Daher habe ich mal Spannung und Ampere gemessen.
    Spannung liegt dabei allerdings nur an, wenn das Auto merkt, dass ein Motor angeschlossen ist und betrieben wird… Ist dies nicht der Fall wird die Spannungsversorgung sofort beendet… Kein Messen der anliegenden Spannung im Ruhemodus möglich…
    Die Ergebnisse des laufenden Fenster-Motors waren: 9,1 bis 9,7 Volt bei 3,0 bis 4,6 Ampere… schwer zu messen… (nacheinander gemessen… Messgerät etwas träge… nur wenige Sekunden Zeit, bis Fenster offen/zu ist… Werte unterschiedlich bei Öffnen / Schließen)

    Frage 1: mit welcher Spannung arbeitet der Motor? Bzw. welche Spannung benötigt dieser? (vermutlich max. 12 Volt (Autobatterie 12 Volt… Türsteuergerät, das das ganze ggf. noch reduziert etc.))

    Frage 2: Welchen Akku / welche Powerbank könnten Sie mir hierfür empfehlen? Schließlich muss ja auch eine entsprechende Leistungsabgabe ermöglicht werden ohne, dass gesperrt wird… Kapazität ist zweitrangig… es werden nur wenige Öffnungs-/ Schließvorgänge benötigt bis zum nächsten möglichen Ladevorgang… also so insgesamt vielleicht maximal 1 bis 2 Minuten…. Darf natürlich gerne mehr sein…
    (Ideal wäre ein Akku, der (auch) mit USB oder Zigarettenanzünder geladen werden könnte.)

    Frage 3: Mache ich etwas falsch, wenn ich versuche, einen Akku zu bekommen, der die gleichen Werte liefert, wie ich gemessen habe? Ich habe etwas recherchiert und bin auf diesen gestoßen, der zumindest bezüglich Spannung halbwegs im gemessenen Bereich liegt: 10,8 Volt bei 2 Ah mit Leistungsaufnahme von 30 Watt (vielleicht auch mehr… unklar, ob sich das auf den Akku, das Netzteil oder die Maschine bezieht) „HP Autozubehör 20355 Ersatz-Akku 10.8 V 2000 mAh Li-Ion“…
    Ich tue mir schwer, bei den im Internet zu findenden Akkus herauszufinden, wie viel Ampere diese maximal abgeben. Warum wird dies nicht transparenter angegeben… immer nur Volt und Wh…. Das kann halt alles sein…(ganz wenig Ampere bei ganz viel Zeit) Kennen Sie eine Seite, bei der man solche Kennwerte (Leistungsabgabe) zu Akkus findet?

    Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir weiterhelfen könnten. Ich möchte ungern riskieren, den Motor oder Akkus durch einfaches Testen zu beschädigen.

  30. Guten Tag!
    Ich suche ein passendes Netzteil.
    SORRY für die blöde Frage, ich weiß Volt MUSS stimmen, Ampere darf beim Netzteil höher sein!!

    Mein Gerät benötigt 4V, 0,5A, ergo 2Watt.
    Nun habe ich ein Netzteil gefunden: 4,2V!! 0,5A, ergo 2,1Watt…

    Passt das oder besser nicht??!!!
    Vielen Dank, schöne Feiertage & beste Grüße
    Moritz

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